Die Geschichte des Mobilfunks ist geprägt von Innovationen. Mobilfunk hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, arbeiten und unsere Freizeit gestalten, revolutioniert, indem er sofortigen Zugang zu Informationen und Kommunikation von jedem Ort der Welt ermöglicht. In diesem Artikel beleuchten wir die Geschichte des Mobilfunks in Hamburg und wie das erste Mobiltelefon den Alltag der Hamburger verändert hat. Mehr dazu auf hamburgfuture.eu.
Einführung und Entwicklung des Mobilfunks in Hamburg

Die Geschichte des Telefons in Hamburg begann 1861, und bald darauf war Hamburg die telefonisierteste Stadt der Welt. Die Beliebtheit des Mobilfunks unter den Einwohnern machte keine Ausnahme.
Bereits 1918 versuchte die Deutsche Reichsbahn, eine Funktelefonverbindung aus einem fahrenden Zug herzustellen. 1926 konnten Passagiere der 1. Klasse im Zug Berlin-Hamburg erstmals unterwegs Radiotelefonie nutzen. Als Antennen dienten über die Dächer der Waggons gespannte Drähte, und als stationäre Sender wurden entlang der Bahnstrecke verlegte Telegrafenleitungen genutzt. Allerdings konnten die Passagiere keine Anrufe zu Festnetztelefonen tätigen; sie konnten lediglich Anrufe empfangen. Das Einleiten eines Rückrufs war ein komplizierter Prozess: Wer einen Fahrgast im Zug erreichen wollte, musste seinen Anruf bei der Reichspost registrieren. Diese leitete den Anruf an eine der drei Relaisstationen entlang der Bahnlinie weiter, wo ein Telefonist die Anfrage entgegennahm und einen Boten losschickte, um den gewünschten Passagier zu finden.
Schon damals wurde der Mobilfunk kritisiert. Einige hielten Gespräche in fahrenden Zügen für überflüssig, da die Reisen innerhalb Deutschlands so kurz seien, dass niemand wirklich einen Anruf tätigen müsste.

Erst in den 1950er Jahren startete die Deutsche Bundespost das „A-Netz“, das weltweit größte öffentliche Mobilfunknetz. Es war jedoch äußerst teuer und blieb daher nur wohlhabenden Menschen vorbehalten. In den späten 1970er Jahren wurde das „A-Netz“ eingestellt, und im August 1985 ging das „C-Netz“ in die Testphase. Den Auftrag für die Entwicklung und Implementierung erhielt Siemens. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des „C-Netzes“ war die Einführung von „Nutzerkarten“, die den bisherigen hardwarebasierten Identifikationssystemen überlegen waren.
In den 1990er Jahren wurden in Zügen der Deutschen Bahn 1.000 Kartentelefone installiert: 400 in ICE-Zügen und 600 in InterRegio- und InterCity-Zügen, die regelmäßig zwischen technologischen, finanziellen und politischen Metropolen wie Hamburg verkehrten.
Wie das erste Mobiltelefon das Leben der Hamburger veränderte

1983 brachte die US-amerikanische Firma Motorola das tragbare Mobiltelefon „Motorola DynaTAC 8000X“ auf den Markt – das weltweit erste kommerziell erhältliche Mobiltelefon. Sein Erscheinen in Hamburg markierte eine neue Ära der Kommunikation und einen technologischen Durchbruch, der die allgemeine Zugänglichkeit des Telefonierens revolutionierte.
Anfang der 1990er Jahre führten „Deutsche Telekom“ und „Mannesmann Mobilfunk“ (heute Vodafone) in Deutschland, auch in Hamburg, die ersten digitalen Mobilfunknetze („D-Netze“, GSM) ein. Diese Netze machten Mobiltelefone für eine breite Öffentlichkeit zugänglich.
2005 wurde in Hamburg das Mobilfunkunternehmen „Blau Mobilfunk“ gegründet. Es spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung mobiler Dienstleistungen in der Stadt, indem es den Hamburgern günstige Tarife und spezielle Konditionen für Auslandsgespräche anbot. 2013 wurde „Blau Mobilfunk“ eine Tochtergesellschaft von „E-Plus“ und nutzte deren Netzwerkinfrastruktur. SIM-Karten wurden in „E-Plus“-Shops, online und in verschiedenen deutschen Einzelhandelsgeschäften verkauft. Seither hat der Mobilfunk in Hamburg rasant an Popularität gewonnen.
Die Geschichte des Mobilfunks und des ersten Mobiltelefons in Hamburg ist ein eindrucksvolles Beispiel für technologischen Fortschritt, der das Leben der Hamburger grundlegend verändert hat.