Montag, Februar 9, 2026

Die Geschichte des Museums „Miniatur Wunderland“ in Hamburg

Hamburg bietet viele unglaubliche Orte für einen Besuch, aber waren Sie jemals in einem echten Wunderland? Hamburg gibt jedem die einzigartige Möglichkeit, in eine Miniaturwelt einzutauchen, in der Realität und Fantasie zu einem Märchen verschmelzen. Ein Ort, an dem Träume wahr werden und jede Ecke mit Perfektion und Liebe zum Detail beeindruckt. Dieser Artikel erzählt von einer großartigen Attraktion mit vielfältigen Miniaturlandschaften aus verschiedenen Regionen, vereint in einem der größten Modellbauwerke der Welt mit einer funktionierenden Spielzeugeisenbahn – dem Museum „Miniatur Wunderland“. Mehr auf hamburgfuture.eu.

Die Gründung des Museums und seine Geschichte

Eine fröhliche Kinderwelt mit vielen Spielzeugen, bunten Lichtern, Musik und einem echten Miniaturmodell einer Eisenbahn – ein Traum fast jedes Kindes. Vermutlich war genau dieser Kindheitstraum der Anstoß für die Brüder Frederik und Gerrit Braun, ein riesiges Eisenbahnmodell in Hamburg zu erschaffen und es schließlich in ein echtes Museum zu verwandeln – das „Miniatur Wunderland“.

Die märchenhafte Geschichte dieses Ortes begann im Dezember 2000 im ehemaligen Speicherstadt-Quartier. Damals wurde der erste Teil des Modells konstruiert, und am 16. August 2001 wurde das „Wunderland“ feierlich mit seinen ersten drei Welten eröffnet: Mitteldeutschland, Knuffingen und Österreich. Ursprünglich war es nur eine Modelleisenbahn. Doch mit der Entwicklung der Technologie und einem wachsenden Budget erkannten die Macher das enorme Potenzial ihrer Idee.

Nach der Fertigstellung des Küstenabschnitts Deutschlands in Hamburg im Jahr 2002 wurde das „Wunderland“ zur größten Modelleisenbahn Europas. Die Dimensionen sind beeindruckend: Stand August 2019 beträgt die Gesamtlänge der Eisenbahn über 15.000 Meter im Maßstab 1:87, mehr als 1.000 Züge verkehren auf den Miniaturschienen, und die Modellfläche umfasst 1.499 Quadratmeter.

Im Jahr 2010 wurden die Gründer des „Miniatur Wunderland“, Frederik und Gerrit Braun sowie Stephan Hertz, mit dem „Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. 2012 wurde das „Miniatur Wunderland“ für den Micheletti-Preis in der Kategorie „Bester Technologie- und Industriemuseum Europas“ nominiert. Im März 2024 wurde die Geschichte, wie der Kindheitstraum der Zwillingsbrüder zu Weltruhm führte und sie 40 Millionen Euro kostete, unter dem Titel „Wunderland – Vom Kindheitstraum zum Welterfolg“ in deutschen Kinos gezeigt.

Thematische Zonen und einzigartige Ausstellungen des Museums

Das Museum „Miniatur Wunderland“ in Hamburg begeistert Besucher mit seinen thematischen Zonen und einzigartigen Ausstellungen. Diese fantastische Miniaturwelt umfasst 10 Bereiche, darunter Mitteldeutschland, Hamburg, Österreich, Knuffingen, die USA, Skandinavien, die Schweiz, den Flughafen Knuffingen sowie Italien und Venedig.

Die Besichtigung des Museums erfolgt durch einen Rundgang: Die Besucher bewegen sich durch Räume, die durch lange Korridore verbunden sind. Entlang der Wände begleiten sie Eisenbahnschienen, auf denen Züge fahren. Trotz ihrer Miniaturgröße erstreckt sich die Anlage über mehrere Etagen, sodass die Besichtigung mehrere Stunden dauert. Doch die Zeit vergeht wie im Flug, denn jede Sektion besteht aus mindestens 3.000 Figuren, von denen keine doppelt ist. Man sieht belebte Märkte, Strände, volle Stadien, gemütliche Picknicks, Konzerthallen, Bahnhöfe sowie die schönsten Landschaften und berühmte Orte auf verschiedenen Kontinenten – von den Lavendelfeldern der Provence bis zu den Casinos in Las Vegas.

Diese Miniaturpracht ist ständig in Bewegung: Alle 15 Minuten wechselt der Tag zur Nacht, gesteuert durch ein automatisiertes Beleuchtungssystem mit über 400.000 Lampen. Besucher können über etwa 200 Knöpfe selbst Prozesse im System steuern. Zudem bietet das Museum die Möglichkeit, die Herstellung einer kleinen Schokoladentafel zu beobachten und diese selbst zu probieren. Einige Führungen erlauben sogar einen Blick hinter die Kulissen, um die verborgenen Mechanismen zu entdecken.

Die talentierten Konstrukteure Frederik und Gerrit Braun haben ein wahres Kunstwerk geschaffen, das jedes Jahr Millionen Touristen nach Hamburg lockt. Das „Miniatur Wunderland“ wurde als beliebteste Touristenattraktion Deutschlands anerkannt. Es ist kein Wunder, denn dieser Ort fasziniert sowohl Erwachsene als auch Kinder mit seinem kleinen, aber so lebendigen und bunten Leben.

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