In der heutigen Welt können Menschen kaum ohne Autos leben, da sie unverzichtbare Helfer im Alltag sind. Das erste Auto in Hamburg löste wahre Begeisterung und gleichzeitig Verwunderung aus. Obwohl keine genauen Informationen über das genaue Datum seiner Einführung bekannt sind, begann eine neue Ära im Bereich Transport und Technologie, die das Leben aller Menschen, insbesondere der Hamburger, veränderte. Mehr dazu auf hamburgfuture.eu.
Das erste Auto
Die ersten Versuche, ein Automobil zu entwickeln, begannen bereits im 17. Jahrhundert. Wissenschaftler experimentierten mit radbetriebenen Segelwagen, mechanischen Karren, Kolben- und Dampfmotoren, verschiedenen selbstfahrenden Fahrzeugen und Verbrennungsmotoren. Im 19. Jahrhundert, genauer gesagt 1886, präsentierte Carl Benz das patentierte Automobil „Benz“, das mit einem Verbrennungsmotor betrieben wurde. Diese Erfindung wurde in den Medien breit diskutiert, ihre Beliebtheit führte schließlich zur Serienproduktion. Zeitgleich gründete Gottlieb Daimler sein eigenes Automobilunternehmen. Später fusionierten diese Firmen und schufen die bekannte Automarke „Mercedes-Benz“.
Obwohl die deutsche Automobilindustrie sich rasch entwickelte, kamen die ersten Autos erst 1896 nach Hamburg. Für die Stadt war dies ein großes Ereignis, denn den Hamburgern wurde das Modell „Benz Patent-Motorwagen“ vorgestellt, das auf der Erfindung von Carl Benz basierte.
Dieses Fahrzeug erregte großes Aufsehen und Begeisterung, denn es war ein technisches Wunderwerk, das die Aufmerksamkeit der Hamburger auf sich zog. Viele strömten auf den Hauptplatz der Stadt, um dieses außergewöhnliche Verkehrsmittel zu sehen. Auch das Modell „Benz Velo“, das bei wohlhabenden Menschen sehr beliebt war, fuhr durch die Straßen der Metropole. Es wurde 1894 auf der Pariser Ausstellung für technische Innovationen präsentiert, die von Wissenschaftlern, Ingenieuren und einfachen Bürgern besucht wurde, die noch nie zuvor ein pferdeloses Fahrzeug gesehen hatten.
Luxus für die Menschen
In dieser Zeit waren Autos für die meisten Menschen unerschwinglich, da sie für Arbeiter zu teuer waren. Am Steuer saßen fast ausschließlich Männer, und nur selten tauchten Frauen in den „Adressbüchern“ auf, in denen die Registrierung der Fahrzeuge verzeichnet war. Eine Ausnahme war beispielsweise Elisabeth Trinks aus Hamburg.

Die Straßen waren nicht für eine große Anzahl von Autos ausgelegt, weshalb Anpassungen in der Infrastruktur der Stadt erforderlich wurden. Benzin war schwer erhältlich, und Werkstätten gab es nicht. Hamburg war eine der ersten Städte, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einführte, um Kollisionen mit Pferdekutschen zu vermeiden. Zudem wurden Parkplätze gebaut, und die erste Tankstelle entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Stadt wurde zu einem führenden Zentrum, das Autos für den Transport von Menschen und Waren aus dem Hafen einsetzte.
Leben und Entwicklung
In der Metropole gibt es ein Museum, das die Geschichte des Automobilverkehrs der Stadt beleuchtet. Im Herzen der HafenCity kann man Fahrzeuge von 1939 bis zu modernen Formel-1-Boliden sehen. Seit 2008 präsentiert das „Automuseum PROTOTYP“ in der HafenCity Hamburg seltene Rennsportwagen aus der Nachkriegszeit und der Moderne. Die Dauerausstellung erzählt spannende Geschichten über Rennfahrer und Konstrukteure des Motorsports. Das „Automuseum PROTOTYP“ gilt als bedeutende Attraktion Hamburgs und liegt unweit der Elbphilharmonie und der Speicherstadt.
Ein wichtiger Aspekt der modernen Autos in Hamburg ist der hohe Anteil an Pkw mit alternativen Antrieben im Vergleich zu anderen Bundesländern. In der Hansestadt sind 8,8 % aller Autos Hybridfahrzeuge, und der Anteil von Elektroautos liegt bei 3,7 %, was über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.