Hamburg – eine wunderschöne Stadt in Deutschland, die nicht nur für ihre beeindruckende Architektur und ihren großen Hafen bekannt ist, sondern auch für ihre malerischen Parks. Diese grünen Oasen inmitten der Metropole ziehen nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen magisch an.
Egal, in welchem Stadtteil die Hamburger leben, ein grünes Paradies ist oft nur wenige Schritte entfernt. Es ist unmöglich, alle schönen Parks der Stadt zu beschreiben, aber die Top-Locations stellen wir Ihnen hier vor. Mehr dazu auf hamburgfuture.
„Planten un Blomen“ – Das Grüne Herz Hamburgs
Mitten im Stadtzentrum liegt der wunderschöne Park „Planten un Blomen“, umgeben von Einkaufszentren, dem Kongresszentrum, dem Messegelände und dem Stadtteil St. Pauli. Dieser Park zählt zu den attraktivsten der gesamten Hansestadt. Dank seiner großen Pflanzenvielfalt, den historischen Wallanlagen und zahlreichen Freizeitangeboten ist er ein Ort, der Aktivität und Erholung ideal verbindet. Er vereint auf einzigartige Weise botanische Diversität, Wasserspiele und kulturelle Angebote. Besonders hervorzuheben ist der Japanische Garten – der größte seiner Art in Europa – sowie die stimmungsvollen Konzerte an Sommerabenden. Auch für Kinder ist gesorgt: Große Spielplätze, eine Rollschuhbahn und im Winter eine Eisbahn bieten viel Raum zum Austoben.
Die Geschichte des Parks reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als in Hamburg noch Befestigungswälle existierten. Ursprünglich zum Schutz der Stadt errichtet, wurden diese schrittweise in einen öffentlichen Park umgewandelt. Der heutige Name entstand etwas später, nämlich 1935, als in der Hansestadt genau an dieser Stelle die Internationale Gartenschau (IGA) stattfand. Über die Jahrzehnte hinweg wurde der Park ständig neu geplant und erweitert. Die wichtigsten Entscheidungen fielen in den 1960er Jahren, als die Wallanlagen in den Park integriert wurden. Auch verschiedene Gartenausstellungen trugen maßgeblich zur weiteren Entwicklung des Areals bei.
Besonders sehenswert sind die herrlichen Rosengärten, in denen über 300 Rosensorten zu finden sind – ein echtes Highlight für Blumenliebhaber. Exotik-Fans können die Tropenzone besuchen und seltene Pflanzen bestaunen. Darüber hinaus finden im Park Theateraufführungen, Open-Air-Konzerte und sogar saisonale Märkte mit regionalen Produkten statt. „Planten un Blomen“ ist ein erstaunlich vielseitiger Park, den Sie unbedingt besuchen sollten.
Der Alsterpark und die Alster
Die Alster ist Hamburgs Hotspot für Ausflüge und Aktivitäten auf dem Wasser. Binnen- und Außenalster bilden malerische Seen im Zentrum und am Rande der Metropole. Ein beliebter Freizeittreffpunkt ist die Runde um die Außenalster, ideal zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren. Hier trifft man oft Künstler, Musiker und Menschen, die einfach nur die schöne Aussicht auf die Segelboote genießen.

Der „Alsterpark“ ist wegen seines einmaligen Panoramas auf die Alster einer der beliebtesten Parks Hamburgs. Er lädt ein, die wunderbare Aussicht zu genießen, gemütlich spazieren zu gehen oder Rad zu fahren, ein Picknick mit Freunden zu veranstalten oder einfach den Hund auszuführen.
Anfang der 1950er Jahre wurde der Park mitsamt der gesamten Erholungszone neu gestaltet und hat sich seitdem zu einem zentralen Erholungsort für die Hamburger entwickelt. Es gibt einen speziellen Trimm-dich-Pfad und eine Bootsvermietung. Cafés und Bistros laden dazu ein, den ganzen Tag die Schönheit der umliegenden Natur zu beobachten. Eine besondere Atmosphäre herrscht an Sommermorgen, wenn eine spürbare Ruhe in der Luft liegt. Den Sonnenaufgang kann man wunderbar vom Bootsanleger an der Rabenstraße aus beobachten.
Besonders malerisch ist es hier auch zur Zeit der Kirschblüte – dann zieht es die Fotografen der Stadt in den Park, um stimmungsvolle Bilder zu machen. Die Route rund um die gesamte Außenalster beträgt übrigens etwa 7,4 Kilometer. Sie ist ideal für Läufer und ausdauernde Spaziergänger. Heute steht der „Alsterpark“ als Kulturdenkmal unter Schutz und ist ein wichtiger Bestandteil des Hamburger Stadtlebens. Umfangreiche Arbeiten und Bemühungen trugen dazu bei, die natürliche Umgebung zu beleben, die Artenvielfalt zu erhöhen und die Sauberkeit des Parks zu sichern.
Der Stadtpark
Der Hamburger „Stadtpark“ ist der zweitgrößte Park der Stadt. Er wurde 1914 eröffnet und hat sich seitdem zu einem wichtigen Erholungsort für die Menschen entwickelt. Hier vereinen sich landschaftlich gestaltete Zonen und architektonisch strukturierte Bereiche. Im Osten des Parks gibt es Waldflächen, Ziergärten sowie Sport- und Spielzonen. Für Besucher gibt es gut ausgebaute Wegenetze für Spaziergänger und Jogger. Im Sommer laden der See und das Planschbecken zum Vergnügen ein, während große Wiesenflächen zum Sonnenbaden und Picknicken genutzt werden können. Kulturelle Veranstaltungen finden auf der Freilichtbühne oder im Planetarium statt.

Seit seiner Eröffnung hat der Park viele Veränderungen erfahren; zahlreiche landschaftsgestalterische Arbeiten wurden durchgeführt, Gärten und Freiflächen neu aufgeteilt. Seit 1995 gibt es Pflegepläne und Empfehlungen zur Erhaltung dieses wichtigen öffentlichen Raumes, die historische Aspekte und moderne Anforderungen an die Parkpflege berücksichtigen. Dort wachsen 120 Jahre alte Eichen, Buchen, Ahorne, Birken und andere Laubbäume.
Im Park sind auch verschiedene Tiere und Vögel beheimatet, wie Rotkehlchen und Singdrosseln. An den Uferzonen kann man Wasservögel, Amphibien und Fische beobachten. Botanisch interessierte Hamburger finden im Park sowohl exotische als auch einheimische Baumarten. Darunter sind die Zaubernuss, Japanische Kirsche, blühende Sträucher sowie verschiedene Eichen-, Ahorn- und Himalayabirken-Sorten. Diese Vielfalt zieht nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen an. Beim Spaziergang durch die schattigen Alleen genießen Naturliebhaber die Ruhe und die reiche Flora und Fauna.
Der Teetzpark
Der kleine „Teetzpark“ liegt in einer fast halbkreisförmigen Bucht und ist über einen Rundweg zugänglich. Dieser führt um zwei Teiche, die mit der Alster verbunden sind. Einst war dies ein Privatpark mit einer Villa, die 1927 an der Alten Landstraße gebaut und in den 1960er Jahren abgerissen wurde.

Heute ist dieses öffentliche Gelände für jedermann frei zugänglich. An den Ufern laden Bänke zum Verweilen und zum Genießen des Seeblicks ein. Entlang des Wanderwegs auf der gegenüberliegenden Alsterseite lichten sich die Bäume, und man kann viel Sonnenlicht genießen. Auf diesen Wiesen gibt es genügend Platz für Spiele, Picknicks und um die Schönheit der Umgebung zu betrachten. Angrenzend befindet sich ein Spielplatz mit verschiedenen Spielmöglichkeiten wie Klettern für Kinder und Jugendliche. Auch Rutschen, Seilbahnen, ein Karussell und barrierefreie Spielgeräte stehen zur Verfügung. Im „Café Alsterwiesen“ kann man leckere Speisen bestellen: Suppen, Kuchen, Kaffee, Eis und vieles mehr.
Flussabwärts gibt es einen Wassersportclub, bei dem man Tretboote oder Kanus mieten kann. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann den Weg flussabwärts nehmen. Ein kleiner Umweg führt zum schönen Torhaus Wellingsbüttel, wo sich das „Alstertalmuseum“ befindet.
Der Entenwerder Elbpark
Der „Entenwerder“ Park liegt östlich der HafenCity direkt auf einer Halbinsel an der Elbe. Der Park umfasst 16 Hektar und erstreckt sich über die gesamte Fläche der Halbinsel bei den Norderelbbrücken. Bis in die 1990er Jahre war dies eine ehemalige Zollstation für Binnenschiffe und ein Stellplatz für Schaustellerfahrzeuge. Um 1997 wurde die Zollstation in einen Park umgewandelt. Die Halbinsel gilt als einzigartig, und im Rahmen der Parkgestaltung wurden zwei große grüne und offene Flächen geschaffen. Pflanzen und Bäume wurden speziell ausgewählt, um dem Park einen natürlichen Charakter zu verleihen.

Im östlichen Teil der Halbinsel gibt es durch Bäume unterteilte Rasenflächen. Im östlichen Bereich der Grünanlage befindet sich das Ausflugslokal „Entenwerder Fährhaus“. Neben einer Grillzone gibt es einen Strandfußballplatz und Ballspielflächen. Seit dem 3. Januar 2023 wird eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke gebaut, die „Entenwerder“ mit der HafenCity verbindet.
Zusammenfassend lässt sich sagen: In Hamburg sind Natur und Architektur eng miteinander verwoben. Jeder Park hat seinen ganz eigenen Charakter und seine Harmonie, sodass jeder Besucher schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen wird.
Verwendete Quellen:
- https://www.hamburg-tourism.de/das-ist-hamburg/hamburg-ahoi/kurze-auszeit-im-gruenen-gefaellig-parks-chill-out-areas-in-hamburg
- http://hamburger-stadtplan.com/die-schoensten-parks-in-hamburg-entdecken/
- https://www.relexa-hotel-hamburg.de/hamburg/top-10-listen/parks-und-ausflugsziele
- https://audiala.com/en/germany/hamburg/alsterpark
- https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/themen/hamburgs-gruen/parkanlagen/teetzpark2-276700