Montag, Februar 9, 2026

Geschichte der Hamburger S-Bahn

Hamburg ist eine große und moderne Stadt in Deutschland. Für die Bequemlichkeit der Hamburger bietet die Stadt alle Arten von öffentlichen Verkehrsmitteln an, wobei die S-Bahn eine der komfortabelsten Optionen ist. Sie verbindet Hamburg mit seinen Vororten. Mehr dazu auf hamburgfuture.eu.

Von Punkt A nach Punkt B

1866 wurde in Hamburg die erste Stadtbahnstrecke eröffnet. Sie verband den Bahnhof Hamburg Klostertor mit dem Altonaer Bahnhof. Die Fahrpreise waren damals niedrig, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf dieses neue städtische Verkehrsmittel zu lenken. Diese Maßnahme war jedoch nicht effektiv, bis das Streckennetz erweitert wurde. Zu Beginn verkehrte der Zug nur zwischen zwei Stationen und hielt nicht in den Dörfern entlang der Strecke.

1867 wurde eine neue Haltestelle in Blankenese hinzugefügt, und 1927 folgte Sülldorf, beide auf der ersten Verkehrsroute. 1883 wurde eine weitere eingleisige Strecke ohne zusätzliche Haltestellen von Blankenese nach Wedel eröffnet.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Passagierverkehr stark zu, ebenso wie der Güterverkehr. Dies machte eine Umstrukturierung des Eisenbahnnetzes im Deutschen Kaiserreich notwendig. Eine reibungslose Funktion der Eisenbahn war für Hamburg von entscheidender Bedeutung.

1893 begann der Ausbau der Eisenbahn auf vier Gleise, von denen eines für den Stadtverkehr vorgesehen war. Fünf Jahre später unterzeichneten Hamburg und Preußen ein Abkommen zur Reorganisation des Eisenbahnverkehrs zwischen diesen beiden Stationen. Ein Teil des Abkommens betraf die Errichtung des Hamburger Hauptbahnhofs.

Übergang zu elektrischen Zügen

1906 verkehrte zwischen Blankenese, Altona und Hamburg ein dampfbetriebener Zug, der Hamburg-Altonaer Stadt-und Vorortbahn genannt wurde. Am selben Tag, dem 5. Dezember 1906, nahm der Hamburger Hauptbahnhof den dauerhaften Betrieb auf.

Die Linie Altona-Blankeneser wurde 1867 eröffnet und bediente sowohl die Stadt als auch die Vororte Hamburgs. Sie war mit der zweigleisigen Strecke Hasselbrook-Ohlstedt verbunden. Die neue Route deckte ein großes Gebiet ab, einschließlich der Vororte.

Bereits 1904 wurden alle bestehenden Strecken mit Oberleitungen für den Strombetrieb ausgestattet. Die Stadt begann unmittelbar nach dem Bau der Strecken mit deren Anpassung an elektrische Züge. Dafür wurde eigens das Kraftwerk Leverkusenstraße errichtet, das damals in einem Vorort lag und später Teil des Stadtteils Bahrenfeld wurde. Das Kraftwerk versorgte teilweise auch den Hamburger Hafen.

Die ersten elektrischen Züge wurden am 1. Oktober 1907 in Betrieb genommen. Drei Monate später verkehrten auf der Strecke Hamburg-Altona nur noch elektrische Züge. Historiker betrachten diesen Moment als den Beginn der Hamburger Stadtbahn.

Umstellung auf Gleichstrom

In den 1930er Jahren wurde die Umstellung des Eisenbahnsystems auf Gleichstrom diskutiert. In Berlin wurde dieses System bis 1937 erfolgreich getestet und dann auch in Hamburg eingeführt. Ab 1940 verkehrten auf der Strecke Ohlsdorf-Poppenbüttel Gleichstromzüge, während einige weiterhin mit Wechselstrom betrieben wurden. Bis 1943 waren 47 Züge auf Gleichstrom umgestellt.

Erweiterungen im 20. Jahrhundert

Die erste große Erweiterung des S-Bahn-Netzes begann 1967 und dauerte bis 2002. Es wurden neue Strecken von Elbgaustraße nach Pinneberg hinzugefügt. Zusätzliche Verbindungen wurden geschaffen, um die überlasteten Teile des Netzes, insbesondere im Stadtzentrum, zu entlasten. 1967 wurde dafür eine zweite städtische Linie gebaut, und 1975 folgte eine weitere Verbindung vom Hauptbahnhof zu den Landungsbrücken, die 1981 bis nach Diebsteich verlängert wurde.

Aktuelle Entwicklungen

Die jüngste und bedeutendste Erweiterung wurde 2008 abgeschlossen, als Ohlsdorf mit dem Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel verbunden wurde. Dieses Vorhaben wurde bereits in den 1960er Jahren diskutiert.

Latest Posts

....... . Copyright © Partial use of materials is allowed in the presence of a hyperlink to us.