Ferdinand Porsche ist ein bekannter Konstrukteur, Ingenieur, Erfinder und Gründer des Unternehmens „Porsche“ in Stuttgart. Mit Unterstützung der Nationalsozialisten schrieb er Industriegeschichte, indem er das Fahrzeug entwickelte, das später als „Volkswagen“ bekannt wurde. Mehr dazu auf hamburgfuture.eu.
Die Anfänge des Erfinders
Ferdinand Porsche war das dritte Kind seiner Familie. Schon in seiner Kindheit zeigten sich seine technischen Fähigkeiten: Im frühen Jugendalter installierte er elektrische Beleuchtung in der Werkstatt seines Vaters. Er arbeitete als Lehrling in der Sanitärfabrik seines Vaters und besuchte Abendkurse an der Staatlichen Handelsschule. In Wien hörte er außerdem theoretische Vorlesungen, war jedoch nicht an der Universität eingeschrieben.
Im Alter von 18 Jahren begann Porsche seine Arbeit bei der Elektrotechnikfirma „B. Egger & Co.“ in Wien. Innerhalb von vier Jahren stieg er dort vom Mechaniker zum Leiter der Testabteilung auf. In dieser Zeit entwickelte und konstruierte er sein erstes Automobil und meldete 1896 ein Patent an. Drei Jahre später wechselte er zur Fabrik „Lohner“ und baute 1899 sein erstes Elektrofahrzeug. 1900 folgte der erste Allradantrieb „Lohner-Porsche“, das erste seiner Art weltweit. 1902 entwickelte er zudem ein Hybridfahrzeug.
Verbindung zu Hamburg
Ferdinand Porsches Arbeit wurde in Wien geschätzt, doch seine Erfindungen und sein Verstand machten ihn international bekannt. Er begann, mit Ingenieuren und Unternehmern in Hamburg zusammenzuarbeiten. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Stadt ein bedeutendes Industriezentrum Europas mit eigenem Hafen und aktivem Automobilbau.

Obwohl Porsche nicht in Hamburg lebte, wurden seine Entwicklungen in den Unternehmen der Stadt getestet und Technologien dort verbessert. Hamburg war während des Ersten Weltkriegs ein wichtiger Standort für Porsche. Die Stadt mit ihrer großen Industrie- und Schiffsbaukapazität wurde zu einem Zentrum militärischer Forschung. Porsche arbeitete an der Entwicklung von Militärtechnik, und Hamburg stellte die Produktionskapazitäten für solche Projekte bereit.
Auch während des Zweiten Weltkriegs war Porsche an der Entwicklung von Waffen und Fahrzeugen beteiligt. Adolf Hitler wollte, dass Porsche im Reichsrüstungsrat mitwirkte. Von 1941 bis 1943 war Porsche Vorsitzender der Panzerkommission, der höchsten Position in der Kriegswirtschaft. Der Panzerjäger „Ferdinand“ wurde letztlich zum Prototyp des Porsche-Panzers. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches zog Porsche nach Österreich, wurde jedoch verhaftet und für 22 Monate inhaftiert.
Beliebte Autos
1948 wurde die Marke „Porsche“ als Hersteller von Sportwagen bekannt. Obwohl der Hauptsitz des Unternehmens in Stuttgart liegt, spielte Hamburg eine zentrale Rolle in der kommerziellen Tätigkeit. Die Stadt war ein wichtiger Standort für den Verkauf von Porsche-Fahrzeugen. Das technische Talent des Erfinders wurde von Generation zu Generation weitergegeben, und das Unternehmen wächst und erzielt hohe Einnahmen.
In Hamburg gibt es Ausstellungen und Automobilmuseen, die die Geschichte der Marke „Porsche“ erzählen. Dort können Besucher nicht nur Autos, sondern auch spannende Geschichten über Rennfahrer und Konstrukteure entdecken, die den Motorsport populär gemacht haben. Hamburger lieben Führungen durch diese Museen, bei denen sie faszinierende Modelle des Entwicklers sehen und historische Fakten über die Fahrzeugproduktion erfahren können.