Die Altstadt ist ein wahres Juwel Hamburgs und der älteste Teil der Metropole, der zahlreiche Touristen anzieht. Die Stadt besitzt ein reiches architektonisches Erbe, das sich in allen bedeutenden Bauwerken widerspiegelt. Die Architektur umfasst verschiedene Stile – von Neorenaissance bis Expressionismus – und zeigt die Vielfalt kultureller Einflüsse, die Hamburg geprägt haben. Mehr dazu auf hamburgfuture.eu.
Das Erkunden Hamburgs gelingt am besten zu Fuß, denn täglich werden Führungen durch die schönen Straßen der Altstadt angeboten, die Touristen mit der Geschichte der Hansestadt vertraut machen. Jede Ecke der Altstadt und ihre Gebäude erzählen von Geschichte.
Historische Gebäude
Die Altstadt birgt Geheimnisse aus dem 8. Jahrhundert, da alles mit dem Hafen Hammaburg am Domplatz begann. Dieser Ort wurde ein lebhaftes Zentrum mittelalterlicher Händler. Der Beitritt zur Hanse brachte der Stadt Wohlstand und Aufschwung. Heute ist in jedem Backstein der Altstadt Geschichte spürbar. Die mittelalterliche Architektur umfasst Fachwerkhäuser, enge Gassen und sogar Verteidigungsanlagen. Das älteste Gebäude aus dieser Zeit ist die St. Michaelis-Kirche, die im gotischen Stil errichtet wurde und als Symbol der Altstadt gilt. Es sei darauf hingewiesen, dass die roten Backsteinhäuser nicht aus dieser Epoche stammen, sondern im 19. Jahrhundert erbaut wurden.
Nach dem Großen Brand von 1842 begann der Wiederaufbau der Stadt mit neuen Planungsansätzen und Stilen wie Klassizismus und Renaissance. Zu dieser Zeit wurde auch das Hamburger Rathaus errichtet, in dem der Neorenaissance-Stil mit gotischen Elementen kombiniert wurde. Das Rathaus besticht durch eine prächtige Fassade, und an den Seiten sind 20 Statuen von Kaisern angebracht. Im Senatssaal dringt Sonnenlicht durch das Glasdach ein, was eine alte deutsche Tradition symbolisiert, Sitzungen unter freiem Himmel abzuhalten.
Moderne Architektur
Die Kriege hinterließen Spuren an jedem Gebäude der Stadt, und einige historische Bauten Hamburgs wurden während der Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs vollständig zerstört. Doch der starke Geist der Hamburger erlosch nie. Nach dem Krieg konnten Teile der alten Gebäude erhalten bleiben, die stets an die Ereignisse der Vergangenheit erinnern.
Ein berühmtes modernes Viertel ist das Kontorhausviertel, das anstelle von Lagerhäusern entstand. Es ist ein Zeugnis der modernen Architektur der 1920er- und 1930er-Jahre und wurde in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Die Stadtverwaltung kümmert sich intensiv um den Erhalt historischer Gebäude. Diese werden restauriert und gepflegt, und Touristen schlendern gerne durch die bekannten Straßen und Viertel. Ein Beispiel ist das Viertel Speicherstadt, das mit seinen einzigartigen Brücken, Kanälen und roten Gebäuden beeindruckt. Es ist nicht nur ein architektonisches Denkmal, sondern auch ein Stück Geschichte, da dieser Ort über Jahrhunderte ein bedeutender Hafen war.
Die schönste Metropole
Beim Erkunden der Altstadt kann man nicht nur Kirchen, Gebäude und Denkmäler bewundern, sondern auch die alten Pflastersteine, moderne Neubauten und Restaurants entdecken. Die Geschichte ist eng mit zeitgenössischen Bauprojekten verflochten. Diese Kombination ist sehr ausdrucksstark und zeigt sowohl die Erinnerung an die Vergangenheit als auch den Weg in die Zukunft.
Die Erkundung sollte zwischen dem Chilehaus, Messberghof und Sprinkenhof beginnen, da diese Straßen mit ihren geraden Linien und architektonischen Details die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Reisende, die nach Hamburg kommen, können Denkmäler und historische Gebäude bewundern, die von der langen Vergangenheit der Stadt zeugen. Einige Gebäude werden heutzutage anders genutzt, während andere unter Denkmalschutz stehen, damit die Menschen die Fehler der Vergangenheit nicht vergessen und nicht wiederholen. Alle historischen Schätze der Stadt zeugen von ihrem reichen kulturellen Erbe. Beeindruckende architektonische Meisterwerke schmücken die Metropole.